Die balinesische Kaffeekultur ist tief in Tradition, Gemeinschaft und über Generationen weitergegebenem Wissen verwurzelt. Die Bauern arbeiten häufig mit biologischen und schattenbasierten Anbaumethoden, während die Ernte traditionell gemeinschaftlich erfolgt.
Nach der Ernte werden etwa 95 % der roten Kirschen entpulpt und das nasse Pergament in Wassertanks sortiert. Anschließend erfolgt eine erste 24-stündige Fermentation unter Wasser, gefolgt von einer gründlichen Wäsche und einer weiteren 12-stündigen Fermentation in Kunststofffässern. Danach wird der Kaffee zunächst 5–6 Tage auf Trocknungsbetten im Gewächshaus und anschließend weitere 14 Tage auf der Terrasse langsam sonnengetrocknet. Die Trocknung findet im Hochland von Kintamani bei Temperaturen von 15–26 °C und niedrigerer Luftfeuchtigkeit statt. Dieser besondere Fermentations- und langsame Trocknungsprozess prägt den einzigartigen Charakter des Kaffees.





